Corona: Raus aus der Depression Teil 1- Mit täglicher Bewegung

Corona: Raus aus der Depression: Das Thema Corona macht uns müde, Corona macht uns Angst, Corona zehrt an uns.

Die ständigen, neuen, düsteren Corona- Szenarien lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Viele Menschen ziehen sich zurück, aus Angst vor Ansteckung, aber auch aus der Angst „nichts tun zu können und völlig ausgeliefert zu sein“. Der ein oder andere fühlt sich dadurch chronisch erschöpft, müde, und vielleicht sogar depressiv.

Dieser Rückzug ist aber genau das, was unser Körper und unsere Seele NICHT braucht.

Um uns besser zu fühlen müssen wir in erster Linie eine Sache tun, nämlich dem Körper auch das entsprechende Signal in Form eines Reizes geben, dass er sich besser fühlen darf. Im Rückzug auf der heimischen Couch verharrt unser Körper in einer Ruhe,- und nahezu Erstarrungspostion. Wir müssen unserem Körper aber einen entsprechenden Reiz setzen, der uns zwar zuerst „gefühlt“ anspannt/anstrengt, in Wirklichkeit aber sehr gut tut und welchem eine anschließende Entspannung folgt.

corona depression

Oft glauben wir, wenn wir uns endlich von dieser lähmenden Erschöpfung ausgeruht haben, dann, ja dann starten wir mit „mehr Bewegung“. Wenn wir endlich wieder fit sind, dann, ja dann gehen wir wieder mehr spazieren, Radfahren und treiben mehr Sport.

Es ist aber leider ein Irrglaube, dass wir uns erst besser fühlen müssen, fitter, um dann in die Bewegung zu starten. Nein, es ist genau andersrum. Erst wenn wir uns bewegen, damit unsere Muskeln fordern, und gleichzeitig die Durchblutung fördern, werden unserer Psyche entsprechend Signale gesendet, die diese als positiv wertet. Körperliche Bewegung ist Aktivierung, und Aktivierung bedeutet Lebenslust. Unsere Zufriedenheit hängt also unmittelbar mit unserer körperlichen Bewegung zusammen. Bewegung macht glücklich.

Bewegung aktiviert und stärkt nicht nur unseren Körper, sondern auch die Psyche: Bewegung baut überschüssige Stresshormone ab, senkt damit unseren Cortisolspiegel und kurbelt dabei gleichzeitig die Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin an. Im besten Fall tankt man im Sommer auch noch ein bisschen Vitamin D.

Egal, ob es ein ausgedehnter Waldspaziergang, ein Lauf mit Freunden, oder eine kleine Radtour unternimmst, wichtig ist, dass du dich überwindest, deinen Körper täglich zu bewegen. Jegliche Art der Bewegung, insbesondere ausdauernde Sportarten wirken nicht nur antidepressiv, sondern auch angstlösend und ausgleichend.

Ein weiterer Vorteil von Bewegung ist, dass wir damit unseren gesunden Schlaf enorm fördern können. Eine Gemeinschaftststudie der Oregon State University und der Bell Armine University in den USA fand heraus, dass sich die Schlafqualität durch Bewegung um 65% verbessern kann. Wichtig ist hier, dass die Zeitspanne zwischen dem Training und dem Zubettgehen groß genug ist, umso länger diese ist, desto größer ist der Nutzen für die Schlafqualität, da der Körper beim Sport erstmal Hormone ausschüttet, die wachhalten. Eine sehr intensive Bewegungseinheit sollte daher bestenfalls morgens oder am frühen Nachmittag durchgeführt werden. (https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1755296611000317?via%3Dihub )

Dies gilt nicht für einen gemütlichen, sehr moderaten Abendspaziergang. Dieser wird von unserem Körper eher als unaufregend eingestuft, und wirkt sich i.d. Regel nicht auf die Einschlafdauer aus.

Mit der täglichen kleinen Bewegungs-Einheit haben Sie hier schon eine wichtige Ressource, um der Corona Depression entgegenzuwirken. Weitere Ressourcen folgen bald – in Teil 2 🙂

 

 

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