Vitamin D Mangel und Depression

Hier finden Sie meinen aktuellen Blogartikel zum Thema Vitamin D Mangel und Depression:  Depression als Vitamin D Mangel Symptom 

Diesen Artikel schreibe ich, weil das Thema Depression und Vitamin D Mangel ein so immens wichtiges Thema ist, dass ich es hier nochmal aufgreifen möchte.

Schauen wir uns einmal an was genau bei einem Vitamin D Mangel passiert.

Mit sinkendem Vitamin D Spiegel steigen unsere Vitamin D Mangel Symptome: So sinkt auch unsere Stimmung, wir fühlen uns müder, erschöpfter. Wir sind anfälliger für Infekte. Manchmal bekommen wir Schmerzen. Diffuse, öfter auftretende Kopfschmerzen. Rückenschmerzen.Wir fühlen uns schlapp, eine „Grunderschöpfung“ manifestiert sich im Körper.  Unsere Stimmung sinkt, wir spüren, wir sind nicht in unserer Kraft. Unser Wohlbefinden leidet, noch dazu machen wir uns Sorgen, um diesen „Zustand“.

Oft greifen wir nun, um unser Grundgefühl auszubalancen und zu verbessern zu “ Ausgleichern“ wie Schokolade, Kohlenhydrate, Käse und Nüsse. Nebenbeigemerkt –  alles Lebensmittel, die Einfluss auf die Produktion unsere Glückshormons, das Serotonin haben. Hier ist vor allem die Schokolade Spitzenreiter, aber auch die Lust auf Käse hat seine Gründe, liefert uns Käse doch in nicht wenigen Mengen die Vorstufe des Serotonin, das sogenannte Tryptophan.

So steigt die Lust im Herbst und Winter auf diese Lebensmittel, und legt sich währenddessen gnadenlos um unsere Hüften.

Doch was leider nicht steigt, sondern sogar immer mehr fällt, ist unser Vitamin D Spiegel. Wenn wir Vitamin D nicht in ausreichender Menge täglich ergänzen, stehen wir spätestens im Dezmber in einem beträchtlichen Minus. Dieser tiefe Vitamin D Spiegel, in Kombination mit unserem Grundunwohlsein, der lähmenden Erschöpfung, und oftmals noch Schlafschwierigkeiten ergibt sehr schnell eine depressive Symptomatik. Ich spreche hier nicht von schweren Depressionen, welche selbstverständlich in die Hände eines Facharztes gehören sondern von :

Antriebslosigkeit, Energiemangel, weniger Freude und Lust auf Aktivitäten, Schlafproblemen, Stimmungsverschlechterung usw.

Denn, ganzheitlich betrachtet erfolgt unser Körper-Seele Zusammenspiel hier folgendermaßen:

Der Körper wird müder, erschöpfter, schlapper.

Wir lachen weniger, machen uns mehr Sorgen, werden ängstlicher, und spannen dadurch den Körper mehr an.

Zusätzlich bewegen wir uns weniger, der Körper ist angespannt, wir fühlen uns nicht mehr vital.

Dieser Bewegungsmangel, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und natürlich vor allem die körperliche Anspannung in bestimmten Körperregionen wird natürlich von unserer „Seele“  registriert, denn der Körper sendet permanent kleine Signale an unsere Psyche. 

Hier ein kleines praktisches Beispiel 🙂

Legen Sie kurz Ihr Handy /den Laptop zur Seite und prüfen Sie für einen kleinen Moment, wie Sie auf dem Stuhl sitzen. Ziehen Sie gerade automatisch die Schultern ein Stück hoch, und spannen den Bauch an?

Nun machen Sie ein kleines Experiment:

Atmen Sie tief durch, setzen Sie sich ganz gerade und aufrecht hin. Nun nehmen Sie die Schultern einmal zurück und bleiben für einen kurzen Moment in dieser Postion.

Allein durch diese kurze körperliche Veränderung werden unserer Seele ganz andere „Signale“ gesandt, als in zusammengekrümmter mit Schultern angespannter Sitzhaltung.

Sitzen wir aufrecht, nehmen die Schultern zurück und atmen tief durch ….fühlen wir uns tatsächlich für einen kurzen Moment …besser! Und dieses „besser“ ist exakt das, wovon ich im Zusammenspiel von Körper und Seele spreche. Wir weiten den Brustkorb, atmen tiefer, entspannen uns, und aktivieren dadurch auch unseren Parasympathikus, der uns mit einem tiefem Wohlgefühl belohnt.

Wenn wir nun beginnen, unseren Körper mit ausreichend Vitamin D zu versorgen, bekommt der Körper zum Einen : sein Grundrecht, nämlich den Stoff, den nahezu jede Zelle in unserem Körper für ihre optimale Funktion benötigt!

Zum Anderen wird mit der Supplemtierung von Vitamin D  in kürzester Zeit nicht nur eine drastische Besserung der Müdigkeit und Erschöpfung eintreten  – und genau hier kommt der Knackpunkt:

Bessert sich unsere Erschöpfung, bessert sich unser Allgemeinbefinden, bessert sich unsere Bewegungsunlust, unsere körperliche Aktivität, bessert sich unsere Körperhaltung, bessern sich Anspannungen, bessert sich der Schlaf, bessert sich unsere Stimmung….. Sie sehen worauf ich hinaus möchte.

Denn: Vitamin D wirkt nicht nur stimmungshebend, sondern verbessert gleichzeitg maßgeblich den Schlaf, und zusätzlich das eigene Energielevel. Die Vermutung, dass sich ein Vitamin D Mangel negativ auf unsere Psyche auswirkt, wird natürlich mittlerweile in zahlreichen Studien untersucht. Eine besonders sehr umfangreiche und repräsentative Studie liefert uns hier das Trinity College:

Hier wurden der Anstieg an Depressionen in Zusammenhang mit einem Vitamin D Mangel bei Menschen über 50, über einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht.

Laut der im Fachjournal „Journal of Post-Acute and Long-Term Care Medicine“ veröffentlichten Studie aufzeigt, steigt das Risiko an Depressionen zu erkranken um sage und schreibe 75 Prozent, wenn ein Mangel an Vitamin D vorliegt.
(https://tilda.tcd.ie/news-events/2018/1813-vitd-depression/)

Ein guter Vitamin D Spiegel ist wie ein Urlaub mit 7 Tagen blauer Himmel und Sonnenschein, unsere Stimmung ist fantastisch. Wir fühlen uns rundum entspannt, und schlafen plötzlich wieder besser. Meistens wollen wir am Ende des sonnigen Urlaubs gar nicht mehr nach Hause, oder nicht?

Nun stellen sich sicher viele von Ihnen die Frage, warum gibt es denn aber auch im Sommer depressive Symptomatiken? Noch einmal: ich spreche hier nicht die psychiatrisch schweren Depressionen an, sondern die depressive Symptomatik, unter der sehr viele von uns leiden.

Hier gibt es wiederum eine ganz klare Antwort: Oft, ist gerade am Sommeranfang der Vitamin D Spiegel immens im Keller. Meist glauben wir, durch 15 Minuten Sonnenbad 1-2- mal in der Woche (wenn wir das tatsächlich während der Arbeitszeit schaffen), unseren Vitamin D Spiegel auf ein gesundes Maß angehoben zu haben. Das ist leider ein Irrglaube. Wenn Sie es tatsächlich schaffen, 2 mal wöchentlich in der Zeit von April bis September in der Mittagssonne ein Sonnenbad zu genießen, und dies ganz ohne Sonnenschutz, werden Sie Ihren Vitamin D Spiegel nur minimal, nämlich um ca. 4 ng/ml anheben.

Nun können Sie sich ausrechnen, wie oft Sie Sonnenbaden müssen, um mit einem schlechtem, einstelligen Winterspiegel in einen optimalen Bereich von 40-60 ng/ml zu kommen. Nicht zu vergessen, daß Sie natürlich auch im Sommer täglich Vitamin D  „verbrauchen“, so dass ein 1 mal wöchentliches Sonnenbad in etwa dem entspricht, was Sie für die ganze Woche benötigen!

Sie sehen: unser Körper ist nicht dazu gemacht an 5 Tagen in der Woche im Büro zu sitzen, und die ganze gute „Sonnenenergie“ zu verpassen. Unser Körper ist letztlich für 3 Dinge gemacht: Sonne (Licht) durch den täglichen Aufenthalt in der Natur, Nahrung und natürlich Luft.

In meiner Beratung empfehle ich daher immer, den Vitamin zu Beginn des Sommers , als auch zum Ende des Sommers, im Oktober messen zu lassen. Eine Messung beim Hausarzt erfolgt über eine Blutabnahme und kostet Sie rund 20€, alternativ können Sie auch mit folgendem Test Ihren ungefähren Vitamin  D Spiegel einschätzen.

Mit einer tägliche Einnahme Ihrer individuellen Tagesdosis tun Sie also nicht nur Ihrem Körper, sondern auch Ihrer Seele etwas Gutes!

Gerne berate ich Sie zu Ihrer individuellen Dosierung und zu allen Fragen, rund um das Thema Vitamin D. Ich lade Sie ein, die Angst vor Vitamin D zu verlieren und Ihrem Körper das zu geben, was er dringend benötigt. Hier können Sie mich gerne kontaktieren.